"Mir hat niemand wirklich beigebracht, wie ich mich richtig rasiere..."

"Mir hat niemand wirklich beigebracht, wie ich mich richtig rasiere..."

Gründer Thomas im Interview: Vom blauen Wegwerf-Rasierer bis zum Elektrogerät war alles dabei. Wirklich gelöst war es nie. Genau daraus ist NASH entstanden.

Manchmal entstehen die besten Gespräche einfach so. Unser jüngster Mitgründer Alex und Thomas waren am Sonntag laufen. Danach saßen sie bei einem Espresso im Büro und Alex stellte plötzlich Fragen zum Rasieren, über die sie in all den Jahren bei NASH kaum gesprochen hatten.

Daraus wurde ein sehr persönliches Interview über den ersten Rasierer, falsche Routinen, Pickel, Elektro-Rasur, Männergespräche und die Frage, warum etwas so Alltägliches wie Rasieren für viele Männer bis heute nicht wirklich gelöst ist.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Thomas hat das Rasieren nie richtig gelernt.
  • Sein Start: blaue Wegwerf-Rasierer aus dem Drogerie-Regal, ohne Seife, ohne Schaum.
  • Später kamen Pickel, Elektro-Rasierer und das Gefühl, dass Nassrasur einfach nicht zu seiner Haut passt.
  • Erst beim Aufbau von NASH wurde klar: Sehr viele Männer haben ähnliche Rasurprobleme, sprechen aber kaum darüber.
  • Genau daraus entstand die Frage hinter NASH: Wie macht man eine gute Rasur einfach, sauber und alltagstauglich?

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Das Interview: Thomas über Rasieren, Pickel und blaue Wegwerf-Rasierer

Alex: Thomas, wann hat das Rasieren bei Dir eigentlich angefangen?

Thomas: Mit 16. Das war zufällig auch die Zeit, in der ich ein eher schwieriges Verhältnis zu meinem Vater hatte. Deswegen habe ich das Rasieren von ihm nie gelernt.

Alex: Und wer hat es Dir dann beigebracht?

Thomas: Niemand. Ich habe einfach blaue Wegwerf-Rasierer aus diesen großen Beuteln im Drogerie-Regal genommen. Ohne Seife, ohne Schaum. Drübergeschabt. Hat halt irgendwie funktionieren müssen.

Alex: Wann kam der erste richtige Rasierer?

Thomas: Im Studium. Ich habe mir gedacht, jetzt machst Du das ordentlich. Und dann hatte ich plötzlich Pickel. Ich war überzeugt, ich vertrage Nassrasur einfach nicht. Bin auf einen Elektro-Rasierer umgestiegen.

Alex: Hat das geholfen?

Thomas: Nicht wirklich. Es war nie richtig glatt. Am Abend waren die Stoppeln zurück, und das frische Gefühl vom Morgen war längst weg.

Alex: Hast Du mit Freunden je darüber geredet?

Thomas: Ehrlich gesagt nie. Auch nicht mit Dir, fällt mir gerade auf. Mit Thomas, meinem zweiten Mitgründer, den ich aus dem Studium kenne, kam das Thema erst beim Aufbau von NASH auf. Vorher war Rasieren bei Kumpels nie Thema. Es ist etwas Intimes. Der Bart ist für viele Männer ein leises Stück Identität. Ich hatte selbst nie sehr starken Bartwuchs, deswegen habe ich ihn immer abrasiert. Mit Bart wirkte es bei mir schnell ein wenig jugendlich.

Alex: Und dann kamen die Hunderten Gespräche.

Thomas: Genau. Wir haben mit sehr vielen Männern gesprochen. Und ich habe ein Muster gesehen, das mich überrascht hat: Sehr viele sind mit ihrer Rasur nicht wirklich zufrieden. Bewusst oder unbewusst. Pickel, Schnitte, Rasur-Brennen. Das sitzt bei vielen jahrzehntelang im Hintergrund, ohne dass sie es benennen.

Alex: Was hat Dich am meisten gewundert?

Thomas: Dass wir als Menschheit zum Mars fliegen wollen, aber für etwas, das jeder Mann seit Jahrtausenden macht, gibt es bis heute keine wirklich saubere, alltagstaugliche Lösung. Das fand ich verrückt.

Alex: Was war Eure Antwort?

Thomas: Wir haben uns angeschaut, was klassisch funktioniert. Rasierhobel und Seife beim Barber. Puristisch, sehr gut für die Haut. Aber im Alltag für die meisten nicht praktikabel, mich eingeschlossen. Ich habe in der Früh keine 20 Minuten. Also war die Frage: Wie behält man die Substanz und macht es trotzdem alltagstauglich?

Alex: Gib mir ein konkretes Beispiel.

Thomas: Der Gleitstreifen auf vielen Klingen ist eingefärbt. Diese Farbpigmente landen direkt auf frisch rasierter Haut. Wir lassen sie weg. Für uns ergibt das mehr Sinn, weil wir nicht darauf angewiesen sind, möglichst schnell die nächste Klinge zu verkaufen. Weniger drauf, klarere Sache.

Alex: Und warum habt Ihr dann NASH entwickelt? Du hättest es ja auch dabei belassen können.

Thomas: Weil ich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr akzeptiert habe, dass es keine bessere Lösung gibt. Wir haben das Problem klar gesehen. Premium-Rasur ist möglich, aber heute fast immer mit einem Aufschlag verbunden, der mit dem Produkt selbst wenig zu tun hat. Riesige Werbe-Budgets, Sport-Sponsorings, große Marken-Maschinen. Das wollten wir rausnehmen und stattdessen das Geld in die Klinge stecken, in die Materialien, in die Pflege-Substanz. Direkt vom Hersteller zu Dir, ohne Zwischenhandel.

Alex: Worauf habt Ihr beim Produkt besonders Wert gelegt?

Thomas: Auf drei Dinge. Erstens auf Materialien, die man spürt. Wenn Du morgens den Rasierer in die Hand nimmst, soll er sich wertig anfühlen. Zweitens auf das Weglassen statt Draufpacken. Keine eingefärbten Gleitstreifen, keine Klingen-Akrobatik mit fünf, sieben oder neun Klingen, keine künstliche Show. Drittens auf Hautpflege, die in den Alltag passt. Eine echte Rasierseife statt chemischem Dosenschaum. Eine Routine, die nicht zwanzig Minuten braucht. Substanz, aber alltagstauglich.

Alex: Was hättest Du Deinem 16-jährigen Ich gerne gesagt?

Thomas: Dass man nicht alles aushalten muss. Dass Pickel und Brennen nicht zur Rasur dazugehören. Und dass man darüber reden darf, auch unter Männern.

Warum aus dieser Geschichte NASH entstanden ist

Rasurprobleme musst Du nicht einfach hinnehmen. Pickel, Brennen und stumpfe Ergebnisse sind kein notwendiges Übel, sondern oft das Resultat von falschen Routinen und überladenen Produkten. Viele Männer haben nie gelernt, worauf es bei einer guten Rasur wirklich ankommt. Sie machen einfach weiter, weil es halt irgendwie funktionieren muss.

Genau hier setzt NASH an. Eine bessere Rasur braucht keine 20 Minuten und keine künstliche Show. Sie braucht gute Materialien, klare Produktentscheidungen und eine Routine, die morgens wirklich in den Alltag passt. Mach es Dir leicht und hol Dir das frische, glatte Gefühl für den besten Start in Deinen Tag zurück.

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